Das Projektteam von INTERPART

Hinter INTERPART steht ein Verbundprojekt, in dem Partner aus der Wissenschaft, der Stadtentwicklungs- und Beteiligungspraxis und der Verwaltung zusammenarbeiten. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Technische Universität Dortmund und die Universität der Künste/Weizenbaum Institut, Forschungsgruppe 8, werden INTERPART wissenschaftlich kontextualisieren, die Reallabore begleiten und auswerten:

  • Die TU Dortmund, Fakultät Raumplanung hat ihren thematischen Schwerpunkt in den Transformationsprozessen in der Stadtentwicklung, die durch Zuwanderung angestoßen bzw. begleitet werden. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich Stadtentwicklung und die Beteiligung von Bewohner*innen daran unter den Vorzeichen der Zuwanderung verändern und wie Teilhabe für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ausgebaut werden kann. Zum Team gehören: Dr. Sandra Huning, Dr.-Ing. Katrin Gliemann, Robert Barbarino, Hanna Seydel und Melissa Isleyen
  • Die Forschungsgruppe “Ungleichheit und digitale Souveränität” des Weizenbaum-InstitutsUniversität der Künste beschäftigt sich mit der Rolle von Design und von partizipatorischen Prozessen vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Ziel ist es, die digitale Transformation anhand von Beteiligungsstrukturen inklusiver und nah an den realen gesellschaftlichen Bedürfnissen zu gestalten. Dr. Bianca Herlo/Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft, Malte Bergmann/Design Research Lab und Sandra Stark/Design Research Lab begleiten INTERPART.

UrbanPlus Stadtforschung/Urbane Projekte/Moderation sowie Zebralog, Agentur für crossmediale Bürgerbeteiligung, werden ihre Expertise zur integrierten Quartiers- und Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung einbringen:

  • UrbanPlus Stadtforschung/Urbane Projekte/Moderation beschäftigt sich mit dem für Partizipationsprozesse im Kontext der interkulturellen Öffnung notwendigen institutionellen Wandel. Zentrale Aufgabe ist die Sicherstellung des Wissenstransfers zwischen Forschung, Politik und Praxis. Im Rahmen eines internationalen Symposiums und wissenschaftlicher Recherche wird zudem untersucht, inwiefern in den Herkunftsländern unterschiedlicher Zuwanderungsgruppen vorhandene Beteiligungsformen in der Stadtentwicklung eingesetzt werden und was daraus für lokale Öffnungsprozesse gelernt werden kann. Dr. Christiane Droste, Philipp Piechura sowie Alexander Thom sind ihre Ansprechpartner*innen.
  • Die Bürgerbeteiligungsagentur Zebralog baut Webseiten und Apps für Bürgerbeteiligung und wird die Erprobung der Reallabore kleinteilig erarbeiten und passende Tools testen und somit ein besseres Verständnis der Zugänge unterschiedlicher Gruppen zur Stadtentwicklung zu erhalten. Michelle Ruesch und Omid Nowzamani betreuen INTERPART.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden (Gabriele Kotzke, Julia Bechtluft) und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (Katja Adelhof) Berlin haben im deutschen Vergleich eine Vorreiterrolle bei der ämter-/abeteilungsübergreifenden Bürgerbeteiligung und der exploraten Erprobung von Online-Diensten und sozialen Netzwerken und sind daher für die Reallabore sehr gut aufgestellt. Verschiedene Abteilungen in den Verwaltungen in Berlin und Wiesbaden beteiligen sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der Reallabore, so dass diese passgenau entwickelt werden können.