Vorheriger Vorschlag

„Ich würde nicht sagen, dass es aufgrund kultureller Merkmale mehr Kontakt gibt, aber es ist eben auch kein Ausschlusskriterium.“

„Das Zusammenleben in Moabit ist wie in allen Teilen einer Großstadt erst mal relativ anonym, was aber nicht so speziell etwas Moabiterisches ist, sondern eher etwas Großstädtisches.

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Nächster Vorschlag

Wir haben die Besucherinnen und Besucher gefragt, wie sie Moabit beschreiben würden, wenn es sich um eine Person handelte. Mit überraschenden Antworten…

„Schizophren wahrscheinlich! Es ist halt ziemlich divers. Ich habe den Eindruck, hier wohnen viele unterschiedliche Leute, wenn man sich so das Alter anguckt, den Habitus, so vom Style her.

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„Das Zusammenleben mit den Nachbarn? Sehr unpersönlich! Außer mein Nachbar gegenüber, der ist eine Ausnahme. Aber „Guten Tag“ und „Hallo“ fällt doch vielen Leuten hier schwer.“

„Ich lebe seit knapp zwei Jahren hier. Das Zusammenleben mit den Nachbarn? Sehr unpersönlich! Außer mein Nachbar gegenüber, der ist eine Ausnahme. Aber „Guten Tag“ und „Hallo“ fällt doch vielen Leuten hier schwer, lustigerweise. Ich bin nicht so oft in Moabit. Meine Lieblingsstelle ist hier vorne im Wald, wo ein See und auch ein Club ist: Heidekühn. Die haben ganz coole alternative Parks, auch so kleine Parkecken. Aber sonst bin ich eher selten hier unterwegs. Viele hier stehen leider am Rande der Verzweiflung, auch ältere Leute, das gibt es auch in meinem Haus ganz viel. Das finde ich immer sehr schade, weil ich glaube, dass die Welt eigentlich so schön ist. Die Frage ist nur, in welcher Perspektive Du stehst und wie Du Deine eigene Welt beobachtest. Da sind leider manche verloren, manche Nachbarn. Mit denen ich mich dann aber auch gut unterhalte und gern unterhalte. Ja, das ist mir aufgefallen hier in der Ecke.“
(Aquos)